Wofür steht BPEL?
BPEL steht für Business Process Execution Language
und ist eine standardisierte, allgemein gültige Sprache,
die dazu dient, die Effizienz durch Organisation und Handhabung
der zunehmend komplexeren Geschäftsprozesse zu steigern.
BPEL ist auf die formale Darstellung von Geschäftsprozessen
und -interaktionen zugeschnitten.
Was spricht für
eine iGrafx BPEL-Schnittstelle?
Die BPEL-Schnittstelle für iGrafx ist ein leistungsstarker
und benutzerfreundlicher modellorientierter BPEL-Generator,
der dank seiner Unabhängigkeit von der zugrunde liegenden
Ausführungs-Engine die vollständige Portabilität
und Aufrechterhaltung von Prozessen ermöglicht und
Sie vom Diktat eines sich ständig wandelnden Marktes
für Unternehmens-Software befreit.
Für wen eignet
sich BPEL?
BPEL beruht auf einer strukturierten Notation zur Definition
von Prozessen und deren Interaktionen. Diese Struktur ist
für IT-Spezialisten zur exakten Realisierung des gewünschten
Prozesses von entscheidender Bedeutung. Für Unternehmensanalysten,
die sich mit dem Entwerfen von Prozessen befassen, ist die
hohe Detailgenauigkeit dieser Notation jedoch verzichtbar.
Wer arbeitet mit
BPEL?
Die BPEL-Schnittstelle für iGrafx ist ideal für:
- Verantwortliche für die BPM-Implementierung
- IT-Abteilungen
- Systemintegratoren
Ist BPEL Bestandteil
der iGrafx-Produktpalette?
Alle iGrafx-Produkte zur Prozessanalyse und -modellierung
lassen sich durch die separat erhältliche iGrafx BPEL-Schnittstelle
ergänzen. iGrafx bietet Unternehmen eine komplette
Lösung zur Entwicklung optimierter Geschäftsprozesse
mit einer anerkannten, nachvollziehbaren Notation, die sich
durch Details erweitern lässt, so dass schließlich
eine ausführbare BPEL entsteht.
Welche iGrafx-Diagramme
können BPEL generieren?
Prozess- und BPMN-Diagramme unterstützen die Ausgabe
von BPEL.
Welche Beziehung
besteht in iGrafx zwischen BPMN, BPEL, Zuordnungsdatei,
WSDL und Web Services?
iGrafx konvertiert BPMN- und Prozessdiagramme (Eine Konvertierung
ist für beide möglich!) in BPEL (ein XML-Format).
Damit wiederum implementieren IT-Mitarbeiter definierte
Prozesse. Die exportierte BPEL-Datei enthält für
Aufgaben definierte Meldungen (BPMN) oder Aktivitäten
(Prozess). Die Meldungen in iGrafx spezifizieren die Daten,
die während der Ausführung des Prozesses zwischen
Partnern ausgetauscht werden. Bei einem Partner handelt
es sich im Allgemeinen um eine Auswahl von Web Services.
Die BPEL-Datei bestimmt die Abfolge der auszuführenden
Web Services. In einer WSDL-Datei (WSDL: Web Services
Definition Language) ist beschrieben, wie die einzelnen
Web Services einzusetzen sind. Die in dieser Beschreibung
verwendete Terminologie kann von der der Meldungen, die
durch das iGrafx-Dokument definiert sind, abweichen. Dieses
Problem wird gelöst, indem bei der BPEL-Erstellung
eine „Zuordnungsdatei“ die Terminologie der
iGrafx-Meldungen so konvertiert, dass die Web Services ausgeführt
werden können.
IT-Manager erstellen die vom BPEL-Exportbefehl verwendete
Zuordungsdatei. Wenn die Zuordnungsdatei nicht alle iGrafx-Meldungen
zuordnet, erstellt der BPEL-Exportbefehl zwei XML-Dateien,
anhand derer der IT-Manager eine vollständige Zuordnungsdatei
anlegen kann. Bei diesen Dateien handelt es sich um eine
Standard-WSDL (Default WSDL) und eine Ausgabe-Zuordnungsdatei
(Output mapping file).
In iGrafx-BPMN- bzw. Prozessdokumenten werden Meldungen
an drei verschiedenen Stellen definiert:
- Unter Eingaben (z.
B. beim Warten auf den Erhalt einer Meldung, um eine Aufgabe/Aktivität
zu starten)
- Unter Aufgabe auf der Registerkarte Bei Beendigung (z.B. bei Versand oder Empfang einer Meldung,
wenn eine Aufgabe/Aktivität erledigt ist)
- Unter Ausgaben auf der Registerkarte Ausnahmen (z.B. Verwendung des Ausnahmepfads bei Eingang
einer entsprechenden Meldung)
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